Order of Premontre, Premonstratensians, Norbertines, and White Canons

Rev.mus D. Gilbert Rudolf Vogt, O. Praem.

Vogt
Birth: April 27, 1938

Death: August 21, 2019

House: Prämonstratenser-Chorherrenstift Geras

Unser Mitbruder wurde in Stuttgart-Bad Cannstatt geboren, wo er auch aufwuchs und das Kepler-Gymnasium besuchte.  Am 1960-03-19 trat er in den Prämonstratenser-Orden ein und wurde im deutschen Stift Tepl im Kloster Schönau (Taunus) als Novize mit dem Ordensnamen Gilbert eingekleidet.  Nach der Profess am 1962-03-20 absolvierte er die philosophisch-theologischen Studien kurzzeitig in Rom (Gregoriana), in Maria Laach und Beuron sowie an der Universität Würzburg.  Am 1966-07-09 empfing H. Gilbert die Priesterweihe im Kloster Schönau.

Nach verschiedenen Aufgaben im Kloster v.a. als Novizenmeister und Prior leistete er Dienste in seiner Heimatdiözese Rottenburg-Stuttgart: als Kaplan in Schwäbisch Gmünd, als Stadtpfarrer von Oberkochen und schließlich 14 Jahre lang als Stadtpfarrer von Gerlingen/Stuttgart sowie als Dozent für das studienbegleitende Seminar zum theologischen Fernkurs. 

Da der klösterliche Konvent von Schönau über Villingen/Schwarzwald 1987 nach Obermedlingen verlegt wurde, erfolgte schließlich seine Ernennung zum Pfarrer von Obermedlingen, wo er auch bald zum Abt der klösterlichen Gemeinschaft Tepl-Obermedlingen gewählt wurde.  Damit war Abt Gilbert auch Oberer der von seinem Vorgänger gegründeten Niederlassung in Mananthavady, Indien, deren Entwicklung und Betreuung ihm sehr wichtig waren.  So gründete er dort eine weitere Niederlassung in Bangalore und zeichnete verantwortlich für den Neubau des Noviziats- und Studienhauses und der Kirche.

Nachdem 1995 der Sitz des Klosters von Obermedlingen nach Indien verlegt worden war und im Zuge dessen Abt Gilbert sein Amt als Oberer zurückgelegt hatte, schloss er sich dem Prämonstratenserstift Geras in der Diözese St. Pölten/Niederösterreich an.  In der Pfarre Ernsthofen/Mostviertel fand er sowohl menschlich als auch als Seelsorger seine neue Heimat.  Über zwei Jahrzehnte bis zu seinem Tod engagierte er sich mit Herz und Verstand für die ihm anvertrauten Gläubigen, vor allem im Bereich der Liturgie und Sakramentenspendung sowie der Wortverkündigung, aber nicht weniger in der persönlichen Begleitung der Lebenswenden sowie bei der Renovierung von Kirchen und der Gestaltung des Ortslebens.

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